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Bedingungen für eine nachhaltige, soziale Wirtschaft:

Kann der Kapitalismus seine Schwächen überwinden und zu einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft führen? Neue gesellschaftliche Experimente werden die Menschen nicht mehr mitmachen wollen, nachdem das Experiment des Kommunismus gescheitert ist.



Man kann nicht sagen, wie eine nachhaltige Wirtschaftsform aussieht, aber man kann die Prinzipien benennen, die sie einhalten muß. Es ist nicht nur ein Wirtschaftssystem denkbar, das diese Bedingungen erfüllt.
Die Wirtschaft hat großen Einfluß auf den Frieden und die Nachhaltigkeit. Denn sie richtet eventuell strukturelle Gewalt gegen die Menschen, Tiere und die Natur. Z.B. Die Ausbeutung und Naturzerstörung und Hunger in Kapitalistischen Systemen. Die Frage ist, ob man eine Wirtschaftsform entwickeln kann, die den Frieden und Nachhaltigkeit fördert.

Folgende Prinzipien muß eine sozial gerechte, friedliche und nachhaltige Wirtschaft berücksichtigen:

- Die Wachstumsgesetze müssen eingehalten werden.

- Die Bedürfnisse aller Menschen nach Nahrung, Kleidung, Wohnung, Bildung und Gesundheit müssen gedeckt werden

- Die Geldwährung muß stabil sein. Die Inflation muß bei Null liegen.

- Das System muß sozial gerecht sein. Extreme unterschiede zwischen Arm und Reich darf es nicht geben

- Hunger und Armut müssen beseitigt werden

- Umweltverbrauch und -belastung müssen verteuert werden bzw. durch ökonomische Systeme vermieden werden.

- Eigeninitiative, Verantwortung, Selbstentfaltung und Kreativität müssen gefördert werden.

- Arbeit muß gerecht verteilt werden zwischen Arbeitslosen und Arbeitsplatzbesitzern,  Männern und Frauen und  alten und jungen Menschen

- Die Arbeit muß verbilligt werden. Steuern auf Einkommen gesenkt werden.

- Sozialbeiträge müssen durch Steuern ersetzt werden

- auch die zukünftigen Generationen müssen noch leben können, wie sie wollen

- Ökologie muß über Ökonomie bestimmen

- Die Lokale Ökonomie muß gefördert werden, die Entscheidungen müssen lokal getroffen werden

- Es sollte mehr auf Subsistenz gewirtschaftet werden, damit Lohnarbeit nur einen Teil des Erwerbs ausmacht

- Alle Menschen müssen lebenslang lernen und mehr über die Natur wissen

- Es müssen auch gering qualifizierte Tätigkeiten vorhanden sein

- Selbständigkeit muß gefördert werden

- Veraltete und extrem umweltzerstörende Industrien müssen abgebaut werden.

- Die Solidarität der Menschen untereinander muß gestärkt werden.

- die Verschuldung muß gestoppt, besser noch abgebaut werden

- Alle Menschen müssen am Produktivvermögen beteiligt werden

- unbezahlte Arbeit wie Hausarbeit und Kindererziehung muß gerecht zwischen den Geschlechtern geteilt werden


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Literatur:

Johan Galtung, Friede mit friedlichen Mitteln,  Opladen, Leske und Budrich, 1998 

Bauhaus Dessau u.a., Wirtschaft von unten, Dessau, 1996 

Helmut Creutz, Das Geld-Syndrom, Heyne 1993

Veronika Bennholdt-Thomsen; Maria Mies; Claudia von Werlhof, Frauen die letzte Kolonie, Zürich, Rotpunktverlag, 3. Auflage 1992

Veronika Bennholdt-Thomsen; Maria Mies, Eine Kuh für Hillary. Die Subsistenzperspektive, München, Frauenoffensive, 1997

Colin Hines, Localization - A Global Manifesto, London, Earthscan Publications, 2000

Gruppe Gegenbilder, Freie Menschen in Freien Vereinbarungen, Reiskirchen, Projektwerkstatt, 2000

Michael Albert, Parecon - Life after Capitalism, London - New York, Verso, 2003


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Links:

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie


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Erstellt am 13.02.2005, Version vom 21.12.2016, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL

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