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Anarcho-Syndikalismus:

Der Anarcho-Syndikalismus ist eine Form des Anarchismus, die vor allem auf Gewerkschaften baut. Der Anarcho-Syndikalismus war besonders in Spanien stark und kam dort von 1936 bis 1939 in der Spanischen Revolution zur Anwendung.

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Der Anarcho-Syndikalismus wurde von Pierre-Joseph Proudhon begründet. Er war um 1900 stark in Frankreich, wurde aber von marxistischen Strömungen verdrängt. In Spanien hatte die Gewerkschaft CNT an die 2 Millionen Mitglieder. Der Anarcho-Syndikalismus strebt danach durch einen Generalstreik das Eigentum an Produktionsmitteln zu übernehmen. Er setzt auf freie Vereinbarung unter den Menschen und duldet keine Herrschaft und Hierarchien.  In der Spanischen Revolution von 1936 bis 1939 bildeten sich Kollektive in der Landwirtschaft, im Transport, im Gesundheitswesen und in der Industrie, nachdem die Besitzer geflohen waren. Die Arbeiter und Bauern organisierten sich ohne Chef selbst und führten Innovationen ein. Nach dem Sieg Francos hatte der Anarcho-Syndikalismus keine Bedeutung mehr.  


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Literatur:

Gaston Leval, Collectives in the Spanish Revolution, Oakland, PM-Press, 2018, ISBN: 978-1-62963-447-0


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Erstellt am 15.09.2026, Version vom 16.09.2026, Johannes Fangmeyer, GNU-FDL

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